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05. Februar 2016

Große Resonanz auf den Schleswig-Holsteinischen Journalistenpreis

Presseinformation

 

Kiel – Der Schleswig-Holsteinische Journalistenpreis hat bereits bei seiner ersten Ausschreibung eine überraschend große Resonanz gefunden. Insgesamt 36 Bewerbungen von Journalisten aus den in Schleswig-Holstein verbreiteten Medien waren bis Mitte Oktober 2015 eingereicht worden, teilten die Träger des Preises, der DJV Schleswig-Holstein und der Kieler Presse-Klub, in Kiel mit. Am heutigen Freitag wurden die Preise in der Industrie- und Handelskammer zu Kiel ausgehändigt. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Integration in Schleswig-Holstein“.K

 

Der 1. Preis wurde der NDR-Journalistin Katrin Bohlmann für Ihre Reportage „Schulalltag mit Flüchtlingskindern in Schleswig-Holstein“ zuerkannt. Die Jury würdigt mit dem Preis die besonders gelungene Verbindung aus Fakten und Emotionen bei der Beschreibung der Integration von drei Flüchtlingskindern aus dem Irak in eine Schule in Ostholstein.

 

Den 2. Preis erhielt Wolfram Hammer, Korrespondent der Lübecker Nachrichten, für die Reportage „Wie haben die Flüchtlinge Boostedt verändert“. Hammer führt die Leser durch den kleinen Ort, der lange durch die Bundeswehr geprägt wurde. Er lässt Flüchtlinge und Einwohner zu Wort kommen. So entsteht ein Kaleidoskop aus Hoffnungen und Ideen, das an die traditionelle Überzeugung der Einwohner anknüpft: Nicht lang reden – handeln.

 

Den Preis für Nachwuchsjournalisten erhielten Kathrin Mansfeld und Niklas Wieczorek. Ihre Reportage „Auf dem langen Weg der Integration“, veröffentlicht in den Kieler Nachrichten,  beschreibt den Weg eines Asylbewerbers aus dem Jemen, der sich durch eine Ausbildung auf ein Leben in Deutschland freut, aber in Sorge vor der Ablehnung seines Asylantrages ist.    

 

Auch die übrigen Bewerbungen seien Beispiele für die besondere Qualität journalistischer Arbeit in schleswig-holsteinischen Medien, erklärten die Vorsitzenden des DJV und des Kieler Presse-Klubs, Günther Jesumann und Reinhardt Hassenstein. Sie hatten gemeinsam mit Journalisten der Deutschen Presse-Agentur und der Fachhochschule Kiel in der Jury die Beiträge bewertet und ausgewählt. Die Beiträge sind mit Preisgeldern von 3.500 € dotiert.

 

In diesem Jahr steht der Schleswig-Holsteinische Journalistenpreis unter dem Motto: „Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels in Schleswig-Holstein“. Bewerbungen sind mit Bekanntgabe der Ausschreibung möglich, die in Kürze veröffentlicht wird.

 

Den Beitrag von Katrin Bohlmann finden Sie hier:

 

Den Beitrag von Wolfram Hammer finden finden Sie hier:

 

Den Beitrag von Kathrin Mansfeld und Niklas Wieczorek finden Sie hier: